FondsgebA?hren: Angriff von unerwarteter Seite

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http://www.fondsprofessionell.de/news/meinung/headline/fondsgebuehren-angriff-von-unerwarteter-seite-128873/

Wohin mit dem Erbe?

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GrA�AYere Summe sicher anlegen-

Wohin mit dem Erbe?

Die Deutschen erben viel. Oft wird das Geld nicht sofort benA�tigt. Dann sollte nur das NA�tigste aufs Tagesgeldkonto. Den Rest sollten Erben in Fonds anlegen, raten Experten.

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wohin-mit-dem-Erbe-article19043931.html

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http://www.dasinvestment.com/nc/investments/fonds/news/datum/2016/08/18/fondsgebuehren-geraten-immer-mehr-unter-druck/

Der Kunde sucht nach LA�sungen und nicht nach Produkten.

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http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8857845-deutschen-fonds-rentable-liebesbeziehung

Das sind die beliebtesten Opfer der AnlagebetrA?ger

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Ein gutes Gehalt und viel Zutrauen a�� aber wenig Zeit und Finanzwissen: Das ist das Profil, das betrA?gerische Anlageberater lieben. Vor allem eine Berufsgruppe in Deutschland erfA?llt die Kriterien.

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article155641522/Das-sind-die-beliebtesten-Opfer-der-Anlagebetrueger.html

 

Offene Honorare statt versteckter Provisionen: Wie A�rzte bei der Finanzberatung Geld sparen kA�nnen

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Finanzberatung erfolgt A?blicherweise kostenfrei und wird mit dem Abschluss von Finanzprodukten A?ber Provisionszahlungen und laufende Produktkosten refinanziert. Doch diese klassische Vorgehensweise der Finanzberatung ist teuer. Sehr teuer. Mit der Beratung gegen Honorar dagegen lA�sst sich viel Geld sparen.

Offene Honorare statt versteckter Provisionen: Wie Ärzte bei der Finanzberatung Geld sparen können

 

QUALITA�T HAT IHREN PREIS a�� GERADE DIE KOSTEN SIND ENTSCHEIDEND!

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Entscheiden sich Anleger, ihr Geld langfristig in Geldanlageprodukte zu investieren, gibt es eine Reihe seltsamer PhA�nomene. Eines der merkwA?rdigsten ist aber, dass Menschen, die sonst Preise fA?r HaushaltsgerA�te und Nahrungsmittel vergleichen und Handytarife bis auf ein Zehntelcent herunterrechnen kA�nnen, bei den Kosten fA?r Geldanlagen eine unglaubliche GroAYzA?gigkeit an den Tag legen. Dabei geht es gerade hier regelmA�AYig um Tausende von Euro, die die Rendite des Anlegers aufzehren. Die Experten von Honorarfinanz durchleuchten diese Fehler und zeigen auf, wie man diese Kosten deutlich senken kann.

Viele Anleger glauben, dass bei der Geldanlage bzw. Finanzprodukten das gleiche Motto wie bei KonsumgA?tern gilt und QualitA�t ihren Preis hat. Was nichts kostet, ist nichts wert, so der Glaube. Leider handelt es sich hier um einen fatalen Anlegerfehler,der dazu fA?hrt,dass am Ende einer Sparphase von dem am Markt erzielbaren Renditen tatsA�chlich nur ein Bruchteil beim Anleger hA�ngen bleibt. Denn gerade die Kosten einer Geldanlage sind ausschlaggebend fA?r den Anlegeerfolg: je geringer die Kosten, desto hA�her die Rendite des Anlegers. Warum auch kleine Kostenunterschiede langfristig eine groAYe Wirkung haben, zeigen wir im Folgenden auf.

Wirkung von Zinsen und Zinseszins

Anleger unterschA�tzen die Kosten einer Geldanlage deshalb, weil sie meistens kein GefA?hl fA?r die Langzeitwirkung von Zins und Zinseszins haben. Ein einfaches Beispiel soll den Effekt kurz erlA�utern: zwei Anleger legen einmalig 100.000 Euro an. Der eine erreicht 5 %Rendite, bei dem anderen reduzieren die hA�heren laufenden Kosten den Ertrag auf 3,5 Prozent pro Jahr. Nach zehn Jahren ist der erste Anleger um etwa 63.000 Euro, der zweite nur um etwa 43.000 Euro reicher geworden. Gerade mal 1,5 % mehr Rendite fA?hren zu einem Unterschied von 53 % beim VermA�genszuwachs. Nach 20 Jahren vergrA�AYert sich der Vorsprung sogar auf 67 % und nach 30 Jahren auf 84 %. Unser Anleger mit der kosteneffizienteren Anlage hat in dieser Zeit einen Zuwachs von A?ber 332.000 Euro erzielt, wA�hrend der mit der teuren Anlage nur um 180.000 Euro reicher geworden ist. Schaut man sich allerdings die RealitA�t bei Anlegern an, so liegt die durchschnittliche Kostenbelastung jenseits der 1,5 %. Standardprodukte, die A?ber Banken und Finanzdienstleister Anlegern angeboten werden, beinhalten oft laufende Kosten von 3,0 % und mehr. Somit haben Anleger kaum eine Chance, ihre langfristigen finanziellen Ziele fA?r die Altersvorsorge zu erreichen.

Kostenbelastung von Geldanlagen

Wie sieht nun die Kostenbelastung bei verschiedenen Geldanlagen in der Praxis aus? SchlieAYt man eine Geldanlage ab, so werden anfA�nglich in der Regel gleich Miese gemacht, da die Kosten, die mit dem Kauf von Finanzprodukten verbunden sind, zu Buche schlagen. Diese Kosten werden beim Erwerb als Abschlusskosten abgezogen und dem Guthaben belastet. Produktanbieter zahlen sie an Banken oder an Vermittler als Belohnung fA?r den Vertrieb des Produktes. Bei Fonds und Zertifikaten wird die Abschlussprovision, a�zAusgabeaufschlaga�? oder auch a�zAgioa�? genannt, immer prozentual berechnet, was bedeutet, dass die absolute HA�he der Kosten vom Anlagebetrag abhA�ngt. Investiert man 100.000 Euro in einen Fonds und die Provision betrA�gt 5 %, so gehen rund 5.000 Euro an die Bank oder den Vermittler. Die Abschlussprovisionen variieren von Produkt zu Produkt unterschiedlich.

Mit den Abschlusskosten geben sich Banken und Vermittler allerdings nicht zufrieden. FA?r die meisten Produkte werden auch sogenannte Bestandsprovisionen oder Vertriebsfolgeprovisionen eingenommen. Die Bestandsprovisionen zahlen die Produktanbieter jedes Jahr an die Banken und Vermittler, solange sich ein Produkt im Depot eines Kunden befindet. FA?r einen Aktienfonds kA�nnen das beispielsweise jA�hrlich schnell 0,85 % und mehr der Anlagesumme sein. HA�lt der Anleger einen solchen Fonds entsprechend lange, summieren sich die Bestandsprovisionen mit der Zeit auf einen stattlichen Betrag, der selbst die hohen Abschlussprovisionen A?bersteigt. Steht im Gegenzug keine Leistung seitens des Vermittlers zur VerfA?gung, ist das quasi rausgeschmissenes Geld. Vor allem bei Versicherungspolicen auf Fondsbasis werden sehr hohe Bestandsprovisionen eingenommen. Somit ist das a�zkostenlosea�? BeratungsgesprA�ch bei Banken und Finanzdienstleistern ein AmmenmA�rchen.

Laufende Kosten unterschA�tzen

Den GroAYteil der Kosten verursachen allerdings die Produktgeber mit den laufenden Kosten selber,da sie fA?r die Verwaltung des Produktes fA?rstlich entlohnt werden. Diese a�zVerwaltungsgebA?hra�? oder auch a�zManagementgebA?hra�? wird jA�hrlich in HA�he eines festgelegten Prozentsatzes berechnet und dem Anleger von seinem Kapital abgezogen. Darin enthalten sind die Kosten fA?r das Management und die Betriebskosten sowie die Bestandsprovisionen fA?r den Vermittler. Die laufenden Kosten von aktiv gemanagten Fonds liegen zum Beispiel schnell bei durchschnittlich 1,8 % pro Jahr. ZusA�tzlich entstehen durch das aktive Handeln zusA�tzliche Transaktionskosten, die im Schnitt weitere 0,5 bis 1,0 % der Anlegerrendite verschlingen. In Europa nimmt sich das Fondsmanagement auch gerne eine ErfolgsprA�mie, die sogenannte a�zPerformance-Feea�?, welche im Durchschnitt mit weiteren 0,5 % zu Buche schlA�gt. Kombiniert man aktive Fonds zusA�tzlich mit Versicherungsprodukten, so entstehen noch weitere Kosten auf Versicherungsebene, was zu einer weiteren RenditekA?rzung von A?ber 1 bis 2 % pro Jahr fA?hrt. Unter dem Strich bleibt dem Anleger in der Regel nicht einmal die HA�lfte der am Markt erzielbaren Rendite, was zu einer enormen GefA�hrdung der finanziellen Ziele fA?hrt.

KostengA?nstig sind Indexfonds

Schaut man sich kosteneffiziente LA�sungen an, so kommt man an gA?nstigen Indexfonds/ETFs nicht vorbei. Sie kommen ohne aktives Management und hohe Transaktionskosten aus. Sie bilden einfach passiv einen gA�ngigen Index wie z.B. den Euro Stoxx 50 ab. Dadurch fallen die Kosten der Fonds deutlich geringer aus. Baut man sich damit ein breitdiversifiziertes Weltportfolio, so liegen die laufenden Kosten nur noch bei circa 0,20 bis 0,30 % pro Jahr, je nach Risikoneigung. Sowohl die Abschlusskosten als auch die Bestandprovisionen entfallen hier komplett. Auch sind Anleger mit StandardlA�sungen wie z. B. mit dem global diversifizierten easyfolio-Fonds bestens bedient. Mit laufenden Gesamtkosten von circa 0,90 % pro Jahr inklusive Rebelancing sind im Vergleich zu aktiven Produkten ein SchnA�ppchen.

Muss QualitA�t ihren Preis haben?

Ist also eine kostengA?nstige Geldanlage tatsA�chlich nichts wert? Bringen kostengA?nstige Anlagen weniger Ertrag? NatA?rlich nicht! Eine ganze Reihen von wissenschaftlichen Untersuchungen zeigt: Fonds mit niedrigen Kosten bringen hA�here Renditen. Auch bringt passives Investieren mit Indexfonds dauerhaft einen renditesteigernden Effekt gegenA?ber aktiven Anlagenstrategien. Bei der Geldanlage treffen also zwei bekannte Weisheiten zu, die man sich als Anleger merken sollte.

Die Kaufmannsregel: Im Einkauf liegt der Gewinn.

Und die Investorenregel: Hin und Her macht Taschen leer.

Befolgen Anleger diese beiden Grundregeln der Geldanlage, werden sie das teure Spiel gegen die Finanzindustrie gewinnen und den GroAYteil der Marktrenditen fA?r sich einnehmen.

ERTRAG UND RISIKO – RISIKEN RICHTIG EINSCHA�TZEN

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Laut einer Studie wA?nschen sich rund 70 % der Anleger eine hohe Rendite bei ihrer Altersvorsorge, bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Ein frommer Wunsch, der leider eine Traumvorstellung bleibt. Risiko bei Finanzanlagen wird von Laien vielfach mit a�zGeld verlierena�? oder a�zzwischenzeitliche Kursverluste erleidena�? gleichgesetzt:
Aktienfonds werden daher oft als riskant, festverzinsliche Anlagen, wie z. B. Festgeld, als risikofrei empfunden und bezeichnet. Diese Definition von Risiko ist viel zu einfach. Die Experten von Honorarfinanz durchleuchten diesen VerstA�ndnisfehler bei Anlegern und zeigen auf, welchen Zusammenhang Rendite und Risiko haben.

Eine der Kernaussagen der Kapitalmarkttheorie ist, dass Risiko und Rendite untrennbar miteinander verbunden sind und das demnach eine hA�here erwartete Rendite auch mit einem hA�heren Risiko einhergeht. Risiko und Rendite bedingen sich bei der Geldanlage immer gegenseitig. HA�here Renditechancen musste man sich als Anleger schon immer mit hA�heren Risiken erkaufen. Wenn einem jemand hohe Renditen ohne Risiko anbietet, sollte man besonders aufpassen.

Risiken richtig verstehen

Risiko ist die MA�glichkeit, dass gegenA?ber einer Planung eine unerwarteteA�Verschlechterung eintritt. WA�re z. B. der KursrA?ckgang eines WertpapiersA�vorhersehbar, dann wA�re der Kauf dieses Papiers kein Risiko, da diese Entwicklung zwar negativ ist, aber vorher bekannt war. Es kommt also darauf an, dass das negative Ereignis nicht erwartet wurde. Weiterhin ist wichtig, dass diese unvorhergesehene Verschlechterung immer mal wieder stattfinden muss, sonst wA�re es kein Risiko. Umgekehrt ist von Anlagen, die ein geringeres Risiko besitzen, also geringe Wertschwankungen aufweisen, jedenfalls langfristig auch keine hohe Rendite zu erwarten. Risiko hat viele Gesichter. Je nach Situation, Zeitpunkt und Investor variiert das subjektive Empfinden von Risikoart und RisikoausmaAY. In einer gewissen Weise hat finanzielles Risiko auch eine philosophische Dimension:
Wer im Leben stets auf a�zNummer sichera�? geht, wird wohl selten abstA?rzen,A�aber vermutlich auch selten einen Gipfel erklimmen. Auch hat ein und derselbe Anleger im Zeitablauf verA�nderliche Vorstellungen von Risiko. DaherA�ist es fA?r rationale Anleger vorteilhaft, finanzielles Risiko aus mehreren Blickwinkeln zu verstehen.

Risiko und Rendite sind untrennbar miteinander verbunden.

Eins ist aber eine eindeutig belegbare wissenschaftliche Erkenntnis:
Rendite kommt von Risiko und ist die Belohnung fA?r das Tragen von Risiko. Beides ist untrennbar miteinander verbunden, so das Gesetz der A�konomie. WA�ren Aktien nicht risikoreich, wA?rden sie langfristig keine rund fA?nfmal so hoheA�Rendite erzielen wie das risikoA�rmste Investment z. B. einer kurzlaufendenA�europA�ischen Staatsanleihe hA�chster BonitA�t. Das Risiko bei einer Geldanlage bemisst sich an der Frage: Wie wahrscheinlich wird das mit der Geldanlage verbundene Sparziel innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums erreicht? Risiko ist also immer an ein Sparziel und an einen Anlagezeitraum geknA?pft. Risiko ist also die MA�glichkeit, zum vorgesehenen Zeitpunkt A?ber weniger liquide Mittel zu verfA?gen als geplant.

Was auf dem Weg zum Ziel passiert, ob z. B. durch einen Aktiencrash zwischenzeitlich auch einmal grA�AYere Buchverluste entstehen kA�nnen, hatA�nichts mit Risiko zu tun. Geld verloren hat man durch den reinen KursrA?ckgang nA�mlich nicht. Nur, wenn man zu solch einem ungA?nstigen Zeitpunkt verkaufen wA?rde und aus Buchverlusten reale Verluste wA?rden, dann hA�tte man bei einem Verkauf der Wertpapiere weniger LiquiditA�t als zu diesem Zeitpunkt ursprA?nglich geplant war. Eine Geldanlage, die eine hohe Renditechance aufweist und kein Risiko birgt, gibt es nicht! Doch immerhin gibt es in der Investmentwelt zwei erfreuliche EinschrA�nkungen: Zum einen nimmt das Risiko in der Regel ab, je lA�nger der Anlagehorizont ist. Zum anderen kann Risiko durch sinnvolle Diversifikation der Anlagen deutlich reduziert werden, ohne dass sich die Rendite verringert. FA?r das Einzelinvestment bleibt aber eine hohe Renditeerwartung immer mit hohem Risiko verbunden.

Fehlverhalten fA?hrt vor allem zu Risiken

Mit gesundem Menschenverstand kann man also feststellen, das Risiko und Rendite miteinander verknA?pft sind. In der FinanzA�konomie wA?rde man keine Sekunde an diesem Gesetz zweifeln. Anders dagegen sehen es oft die Teilnehmer der Finanzindustrie, die gegenA?ber ihren Kunden gerne so tun, als kA�nnten sie dieses Gesetz mit speziellen LA�sungen auAYer Kraft setzen. Oft glauben Anleger den Renditeversprechen der Finanzprofis und schalten den gesunden Menschenverstand aus. An den KapitalmA�rkten die volle Renditepartizipation zu erzielen und dabei keine Risiken eingehen zu mA?ssen, wird von Anlegern am Ende teuer bezahlt.

ErfahrungsgemA�AY gibt es aber nicht wenige Anleger mit guter Finanzbildung, die ihr Geld vor allem durch ihr eigenes Fehlverhalten verlieren, weil sie plA�tzlich kontrA�r zu den Gesetzen handeln. Vor allem neigen gerade gut ausgebildete und professionelle Anleger dazu, ihre eigenen Kenntnisse relativ zu den A?brigen Investoren massiv zu A?berschA�tzen. Sie haben deshalb die unangenehme Angewohnheit, in Produkte mit komplexen Risiken zu investieren, die sie selbst gar nicht verstehen. Diese a�zA?berkonfidenza�? ist von der VerhaltensA�konomie schon lange als eine der Hauptursachen von Anlegerfehlern identifiziert worden. Um Finanzanlagen zu beurteilen, die Risiken beinhalten, reicht es nicht, nur die dahinterstehende Finanzmathematik zu begreifen. Man benA�tigt Kenntnisse A?ber die Funktionsweise von realen MA�rkten, man muss verstehen, warum Produkte erfolgreich sind und was mA�glicherweise mit ihnen schiefgehen kann. Dennoch stA?rzen sich gerade in Zeiten niedriger Zinsen fA?r sichere Geldanlagen Anleger in Finanzprodukte, die hohe ErtrA�ge versprechen, ohne dass die GrA?nde fA?r die angeblichen Renditen verstanden oder hinterfragt werden. Ein tiefes Problem ist, dass die A?berwiegende Anzahl von Anlegern a�� und dies schlieAYt sowohl die meisten privaten wie auch viele institutionelle ein a�� Geld anlegt, ohne sich zu fragen, wie der A�konomische Mechanismus funktionieren soll, der ihnen eine spA�tere RA?ckzahlung bzw. hohe Rendite ermA�glichen und sichern soll. Vielen Anlegern fehlt ein grundlegendes VerstA�ndnis von Risiko und Rendite, von der Art und Weise, wie Renditen zustande kommen. Auch die Investition in ETFs bewahrt einen nicht vor Risiken. Im Gegenteil: Kombiniert man ETFs falsch, so werden sie zur riskanten Geldanlage mit hohem Verlustpotenzial.

Im Ergebnis kann man eine Anlageform nicht per se als a�zriskanta�? der a�zsichera�? bezeichnen. Der Begriff Risiko macht immer nur Sinn, wenn er einem Sparziel mit zugehA�rigem zeitlichem Anlagehorizont zugeordnet ist und der Anleger im Vorfeld seine eigene Risikoneigung definiert.

DIE JAGD NACH MODETRENDS

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Die Modebranche ist von Natur aus launisch

Sie regt Trends an, die sie anschlieAYend wieder verteufelt, um die Verbraucher zu veranlassen, ihre Garderobe immer wieder zu erneuern.
Ein GroAYteil der Finanzdienstleistungsbranche arbeitet genauso. Sie liefert Anlegern immer wieder neue Trend- und Modeprodukte. Die Jagd nach diesen Anlagen, die hohe ErtrA�ge versprechen, ohne dass die GrA?nde fA?r die angeblichen Renditen verstanden oder hinterfragt werden beginnt in Zeiten wie diesen verstA�rkt.

Privatanleger sind mit den mickrigen Zinsen von Geldmarktanlagen und Staatsanleihen unzufrieden. Sie haben das GefA?hl, ihr Geld muss arbeiten, Gewinne erwirtschaften. In den letzten Jahren gab es einen Boom an neuen Anlageprodukten oder Modeprodukten. Ob es sich um Branchenfonds, geschlossene Beteiligungsfonds, Mittelstandsanleihen oder Genussscheine handelte, alle vereinen neben hohe Renditeversprechen eines:
Bei ihnen sind langfristige hohe Risiken konzentriert, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Insbesondere gefA�hrlich werden sie beim Eintritt von unerwarteten Extremereignissen. Dies kA�nnen wirtschaftliche Schwierigkeiten beim Emittenten sein, aber auch allgemeine wirtschaftliche Probleme die eine spezielle Branche betreffen.

Modeprodukten hinterherrennen

Modedesigner, Hersteller und Medien erzA�hlen den Verbrauchern, was dieses Jahr in Mode ist, und erzeugen damit eine Nachfrage, die es vorher nicht wird von Hochglanzmagazinen als hip aufgebauscht. Also a�zmA?ssena�? Sie es kaufen. A�hnlich arbeitet eine Vielzahl von Medienunternehmen und Finanzdienstleistern, die flA?chtige Trends mit eingebauter Veralterung prA�sentieren, um die Anleger zum Kauf neuer a�zSachena�? zu veranlassen.
Diese Anbieter richten sich nicht so sehr nach den tatsA�chlichen BedA?rfnissen des einzelnen Anlegers, sondern vielmehr nach einem kurzlebigen, kA?nstlich erzeugten Bedarf. Ebenso wie in der Mode springen Verbraucher auf einen Anlagetrend, wenn er gerade seinen HA�hepunkt erreicht und der Markt zu einem anderen Trend A?bergegangen ist. Infolgedessen bestehen ihre Portfolios aus schlecht zusammengestellten, kostspieligen und unpraktischen Produkten wie den zuvor genannten Produkten.

Einige Anleger begingen den Fehler, von einem Trend zum anderen zu pendeln, was zu A?bermA�AYig konzentrierten Portfolios fA?hrte – wie ein modeorientierter KA�ufer mit einem Schrank voller blauer Hemden mit PuffA�rmeln. Obwohl einige dieser Anlagen einen funktionsfA�higen Markt fanden, stellt sich die Frage, ob die Entwicklung und Massenvermarktung von Produkten, die auf kurzfristige Trends setzen, den spezifischen und langfristigen BedA?rfnissen des Einzelnen dient.

Buy-and-hold mit dem Markt

Zum GlA?ck gibt es eine Alternative. Statt in etwas zu investieren, das gerade schick ist, ziehen einige vielleicht einen Ansatz vor, der auf langfristigen, in verschiedenen MarktumstA�nden bewA�hrten Kenntnissen und GrundsA�tzen basiert. Statt MutmaAYungen darA?ber anzustellen, wohin der Markt als NA�chstes lA�uft, beinhaltet dieser alternative Ansatz die Zusammenarbeit mit dem Markt, die Aufnahme von den Risiken, die es auch wert sind, aufgenommen zu werden, das Halten einer bestimmten Anzahl von Assetklassen, das Minimieren von Kosten und die Kontrolle A?ber die eigenen Emotionen. Statt wie ein verA�ngstigtes Modeopfer Renditen hinterherzujagen, geht es fA?r die Anleger bei diesem Ansatz darum, dem Markt zu vertrauen, dass er sie fA?r die Aufnahme a�zsystemischera�? Risiken oder Risiken, die durch Diversifizierung nicht eliminiert werden kA�nnen, entschA�digen wird.

Dem Anlagestil treu bleiben

Statt je nach aktueller Mode mit An- lagestilen zu jonglieren, basiert dieser Ansatz auf marktspezifischen Renditedimensionen, die sich nach grA?ndlichen Recherchen als sensibel, persistent und allgemeingA?ltig erwiesen haben. Statt das Garderoben-Budget fA?r das Portfolio-A�quivalent von Stulpen zu verjubeln, verteilt dieser Ansatz das Risiko auf verschiedene Assetklassen, Sektoren und LA�nder. Dies ist eine altbewA�hrte Methode, die als Diversifizierung bezeichnet wird. Und statt in teuren EdelkaufhA�usern HA�chstpreise fA?r beliebte Marken zu zahlen, konzentriert sich dieser Ansatz darauf, gute langfristige Investments zu Preisen zu sichern, die im VerhA�ltnis zu den Basiskennzahlen niedrig sind.

Zu hohen Preisen zu kaufen, bedeutet, dass Ihre erwartete Rendite niedrig ist. Anstatt sich auf Anlagen a�zvon der Stangea�? zu konzentrieren, die die Branche anbietet, weil sie glaubt, sie lieAYen sich diese Woche gut verkaufen, liefert dieser Ansatz vor allem langfristige, maAYgeschneiderte Ergebnisse, die sich nach den BedA?rfnissen, Zielen und LebensumstA�nden des Einzelnen richten. Um es mit den Worten des legendA�ren Modedesigners Coco Chanel zu sagen:

a�zDie Anlagemode A�ndert sich, aber Stil kommt niemals aus der Mode.a�?

Indexpolicen: Niemals an der BA�rse verlieren

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Versicherer locken mit einem neuen Versprechen:A�A� Mit Indexpolicen kA�nnen auch konservative Sparer an der BA�rsenentwicklung teilhaben, ohne Verluste zu machen. Ob das funktioniert?

Alle zerbrechen sich A?ber die Altersvorsorge den Kopf. Was tun, lautet die groAYe Frage angesichts niedriger Zinsen, die traditionelle Sparkonzepte zunehmend hinfA�llig machen. Der konservative deutsche Sparer weiAY nicht mehr, wohin mit seinem Geld zur Zukunftssicherung, weil seine langjA�hrigen Lieblingsprodukte wie Lebensversicherungen oder Festgelder keine Rendite mehr bringen. Auf der anderen Seite wissen die Anbieter kaum noch, wie sie die Kunden locken sollen.

Vor allem die Versicherungsbranche befindet sich mitten in einem Umbruch. So ist eine Reihe von groAYen Versicherern schon aus dem GeschA�ft mit den klassischen Lebensversicherungen ausgestiegen. Andere Unternehmen haben sie zwar weiterhin im Angebot, werben aber nicht mehr dafA?r oder gehen sogar so weit, den Sparern von AbschlA?ssen abzuraten. Der Grund: Es wird fA?r Versicherer immer schwieriger, alte Policen mit hohen Garantiezinsen von vier Prozent zu finanzieren. Denn sie legen das Geld ihrer Kunden vor allem in sichere Anleihen an. Aber weil diese in Nullzinszeiten kaum noch etwas Erkleckliches abwerfen, kann dem Neukunden so gut wie nichts geboten werden.

A�Neue Verkaufsgeschichte

Ein Weitermachen wie bisher ist in diesem Umfeld nicht mA�glich. Es bleiben also nur zwei MA�glichkeiten: Entweder resignieren alle, legen entweder ihre Altersvorsorge auf Eis oder ihr VersicherungsgeschA�ft ad acta. VernA?nftig ist weder das eine noch das andere. Die andere MA�glichkeit: Sie suchen neue Mittel und Wege, um ihrem jeweiligen Ziel nA�her zu kommen.

Die Versicherer sind schon voll dabei. Sie schaffen neue Produkte und eine dazugehA�rige Verkaufsgeschichte fA?r die Kunden. Sie lautet: Mehr Renditechancen! Was sie geflissentlich verschweigen, ist die Kehrseite: Weniger Sicherheit. Im Grunde blasen die Versicherer damit ins gleiche Horn wie Mario Draghi. Der PrA�sident der EuropA�ischen Zentralbank, maAYgeblich fA?r die Nullzinsen verantwortlich, hat den um ihre Altersvorsorge bangenden Deutschen in der zurA?ckliegenden Woche mit auf den Weg gegeben, dass sie es mit ihren Anlageentscheidungen ja selbst in der Hand hA�tten, wie hoch ihre ErtrA�ge ausfielen. Sie mA?ssten sich halt andere MA�glichkeiten suchen als das Sparbuch und dergleichen.

Sicherheit und Rendite

In den Versicherungen hat die Niedrigzinsphase einen Erfindergeist geweckt. Diejenigen, die weiterhin Lebensversicherungen anbieten, bauen ihre herkA�mmlichen Angebote zur a�zNeuen Klassika�? aus, wie die Produkte mit geringeren Garantien genannt werden. Die Nachfrage ist, obwohl nicht mehr so hoch wie frA?her, weiterhin ungebrochen: Immer noch werden alljA�hrlich rund zwei Millionen Lebens- und Rentenversicherungen abgeschlossen. Dabei besitzen 82 Millionen Deutsche schon knapp 90 Millionen Policen.

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http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/indexpolicen-versprechen-gewinne-an-der-boerse-14208403.html